Heimattreffen 2015 in Memmingen

16. Mai, Maximilian-Kolbe-Haus, Memmingen
Die Heimatmesse

Für die wenigen anwesenden Landsleute war es, wie immer, ein schönes Erlebnis. Pfarrer Kausch fand wieder sehr anspre- chende und eindrucksvolle Worte. Thema des Gottesdienstes war die Sehnsucht des Menschen nach Gemeinschaft mit Gott und, bezugnehmend auf das Heimattreffen, nach dem Miteinander. Und der Text der Lesung – über die Wahl von Matthias als zwölften Apostel anstelle des abtrünnigen Judas – passte zum Tagesprogramm mit Neuwahl des Vereins - vorstandes. Auch im Evangelium ging es um die Nachfolge Christi, um einen Neuanfang nach dem vermeintlichen Ende. Und in der Predigt war die Rede von einem Gleichnis, von einem Mann, der sich daran gemacht hat einen hohen Berg, der seinem Haus das Sonnenlicht nahm, Stein für Stein abzu- tragen und der für seine Überzeugung und seine Ausdauer belohnt wurde: „...Als Gott dieses Vertrauen sah, schickte er zwei Engel, die den Berg weggetragen haben.“ Die Predigt war dazu angetan uns zu ermutigen die Dinge anzupacken und immer wieder den Neuanfang zu wagen.

Die Hauptversammlung
Ausstellungen im Foyer

Großes Interesse haben die Exponate der beiden Aus stel lungen geweckt. So konnte man auf den vier Tafeln über Familienforschung sehen, mit welch schwer zu entzifferndem Ausgangsmaterial man es zuweilen zu tun hat und wie aufwendig deshalb die Auswertung ist.

Auch die Exponate zum Thema „70 Jahre – Russlanddeportation“ – Fotos, Dokumente, Mitbringsel und persönliche Gegenstände der Deportierten, ja selbst ein Brocken Golderz aus dem Ural – bargen brisante Informationen. Selbst Herr Wania, der sich mit dem Thema seit langem ausführlich beschäftigt, war beeindruckt.

Fotos: Robert Babiak und Stanislaus Pall