Namenbegründung


In den Orten unserer Herkunft, in denen wir mit Rumänen und andere Nationalitäten zusammenlebten, waren wir für diese einfach die Deutschen. Und auch wir selbst nannten uns so. Der Namen unseres Verbandes aber sollte auch auf die Region unserer Herkunft hinweisen, um uns in der Bundesrepublik von anderen Verbänden der Deutschen aus osteuropäischen Siedlungsgebieten zu unterscheiden.



Bekanntheit


Für Baumann als ersten Vorsitzenden des neu gegründeten Heimatverbandes war es eine der ersten und wichtigsten Aufgaben, die Banater Berglanddeutschen einer breiten Öffentlichkeit als eigenständige südosteuropäische Volksgruppe bekannt zu machen. Mit Unterstützung des Landes-Kulturreferenten konnte im Grazer Stadtmuseum eine erste Banater-Bergland-Ausstellung gezeigt werden. In der Presse wurden die Banater Berglanddeutschen daraufhin als eigenständige Volksgruppe wahrgenommen.

Es galt jedoch vor allem, uns in der Bundesrepublik bekannt zu machen, welche Flucht, Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen aus Osteuropa als Kriegsfolgeschicksal bewertete und durch gesetzliche Maßnahmen die Eingliederung der davon betroffenen Menschen in die bundesrepublikanische Gesellschaft förderte. Auf Einladung des VDA (Verein für Deutschtum im Ausland) konnte 1985 eine Dokumentation der Banater Berglanddeutschen in der Beethoven-Halle in Bonn gezeigt werden und 1990 im Haus des Deutschen Ostens in München. Auch in Orten, in denen viele Banater Bergländer ein neues Zuhause gefunden hatten, wurden in öffentlichen Ausstellungen wirtschaftliche und kulturelle Leistungen der Banater Berglanddeutschen dokumentiert. Baumann veröffentlichte 1989 in der in Wien erscheinende Reihe „Eckartschriften“ eine kurze „Geschichte der Banater Berglanddeutschen Volksgruppe“. 1993 brachte das Südostdeutsche Kulturwerk in München Georg Hromadkas „Kleine Chronik des Banater Berglandes“ heraus. Im Hinblick auf die Gründung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm fand der Beitrag „Die Donauschwaben, Einheit in der Vielfalt“ Beachtung. Herta Drozdik-Drexler betont darin die Eigenständigkeit der Banater Berglanddeutschen, weist aber auch auf den historischen Kontext ihrer Ansiedlung im Banater Bergland hin und auf die dadurch bedingte Zugehörigkeit zu jenen deutschen Siedlungsgruppen im Südosten Europas, welche die Wissenschaft unter dem Oberbegriff „Donauschwaben“ zusammenfasst.













Kleine Geschichte des Banater Berglands                                           Die Banater Berglanddeutschen:

von Georg Hromadka                                                           Handbuch von W.G.König, K.L.Lupşiasca,

                                                                                          E.J.Ţigla (Hrsg.)


Seit 1981 wurden jedes Jahr Heimattreffen veranstaltet. Da viele Teilnehmer von weither anreisen, müssen bei der Wahl des Austragungsortes verschiedene Kriterien berücksichtigt werden. Um Wünsche von Teilnehmergruppen zu berücksichtigen, fanden die Treffen an wechselnden Orten statt. In Bad Mittendorf, wo eine gusseiserne Tafel in der Ortsmitte an das erste Treffen 1981 erinnert, fand zuletzt 2006 das 25. und damit ein Jubiläumstreffen statt. Seit 1987 wurden die meisten Treffen in Memmingen veranstaltet, da der Ort für die in Bayern und Baden-Württemberg ansässigen Landsleute – sie stellen den größten Teil unserer Mitglieder – gut zu erreichen ist. Als Verband demonstrieren wir mit unseren Treffen öffentlich die Existenz unserer Gemeinschaft. Im Rahmen der Heimattreffen finden auch die Mitgliederversammlungen und die Wahl des Bundesvorstandes satzungsgemäß statt.







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